Schüler*innen mit Förderbedarfen werden häufig im Laufe ihrer beruflichen Orientierung nicht alle Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung vorgestellt. Die Expertise „Inklusive Berufsorientierung“ (PDF-Datei) des Paritätischen Gesamtverbandes unterstreicht, dass Schüler*innen mit Förderbedarfen häufig nach der schulischen Bildung in die Werkstätten einmünden. Der Abschluss-Fachtag hat sich mit alternativen Berufswegen beschäftigt.
Nach einem fachlichen Input von Victoria Schwertmann, Referentin Inklusion beim Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen, waren Professor Christian Bohdal und Absolvent Erik Bernsen zu Gast. Erik Bernsen hat als erster ARTplus Student an der HKS Ottersberg seinen Bachelorabschluss gemacht.
Als Gesprächseinstieg präsentierte er gemeinsam mit seinem Professor eine kurze Handpuppen-Szene. Professor Bohdal betonte, wie Bernsens Fachwissen dazu beigetragen habe, eine ganz neue künstlerische Richtung an der HKS Ottersberg einzuschlagen.
Zum Abschluss berichtete Mechthild Kreuser, Gründerin von „Inklusive Achtsamkeit“, wie sie ihren beruflichen Alltag mit einer Selbstständigkeit in Teilzeit und einer Tätigkeit als Projektleitung bei Inklupreneur Rheinland gestaltet.


